Transport von Autoteilen und Industriekomponenten aus Spanien, Portugal und Frankreich
Bei Autoteilen und Industriekomponenten zählt der Termin: Die Produktion des Empfängers wartet an einem bestimmten Tag auf die Sendung, oft in einem festen Zeitfenster. Je nach Größe und Dringlichkeit wählen wir einen Expresstransporter, Sammelgut, eine Teilladung oder einen Komplett-LKW aus Spanien, Portugal und Frankreich. Das Fahrzeug stellen wir über geprüfte Vertragsfrachtführer und begleiten den Transport bis zur Entladung an der Rampe.
Woher wir Teile und Komponenten holen

Spanien gehört zu den größten Automobilherstellern Europas, und rund um die Montagewerke ist ein dichtes Zuliefernetz entstanden. Wir laden in Katalonien, in Aragonien um Saragossa, in Navarra, in Kastilien und León um Valladolid, in Galicien um Vigo und in der Region Valencia. In Portugal holen wir Teile im Raum Lissabon und Setúbal sowie im industriellen Norden um Porto und Braga. In Frankreich laden wir landesweit; Sendungen aus Frankreich nehmen wir oft mit einem Fahrzeug auf, das aus Spanien kommt.
Welches Fahrzeug je nach Dringlichkeit
| Situation | Lösung | Hinweis |
|---|---|---|
| Teil fehlt, Band steht | Expresstransporter | direkt ohne Umschlag, höherer Preis pro Kilogramm |
| einige Paletten, Termin in einigen Tagen | Sammelgut | günstigster Preis, längere Laufzeit |
| regelmäßige Lieferungen 7–18 Paletten | Teilladung oder Solo-LKW | auf feste Wochentage planbar |
| volle Sendungen ab ca. 18 Paletten | Komplettladung 13,6 m | Direktfahrt, vereinbartes Entladezeitfenster |
Bei kleineren Sendungen lohnt sich die Frage, wie viel Zeit wirklich bleibt. Der Preisunterschied zwischen Express und Sammelgut ist deutlich – steht aber die Produktion, ist der Express am Ende günstiger.
Warum das Zeitfenster entscheidet
Werkslager nehmen Ware in vorab gebuchten Zeitfenstern an. Ein verspätetes Fahrzeug wartet oft auf das nächste freie Fenster, manchmal bis zum Folgetag. Wir lassen uns daher die Slot-Nummer und die Annahmebedingungen geben, reichen sie an den Frachtführer weiter und prüfen unterwegs, ob das Fahrzeug im Plan liegt. Über eine drohende Verspätung informieren wir Sie sofort und nicht erst nach dem Termin, damit Sie die Produktion rechtzeitig umplanen können.
Regelmäßige Lieferungen
Beziehen Sie Teile jede Woche vom selben Lieferanten, vereinbaren wir feste Lade- und Entladetage. Die Disposition plant die Kapazität dann im Voraus, der Frachtführer kennt Ladestelle und Annahmeabläufe, und Sie müssen nicht jede Sendung neu anfragen.
Ladungsträger und Handling

- Mehrwegbehälter – Kunststoffkisten, Gitterboxen und Spezialgestelle müssen zum Lieferanten zurück. Den Rücktransport des Leerguts organisieren wir genauso wie den Teiletransport.
- Stapelbarkeit – geben Sie für jede Palette und Box an, ob und wie hoch sie gestapelt werden darf.
- Kennzeichnung – Lieferantenetiketten müssen von der Seite lesbar sein, damit der Wareneingang ohne Umpacken läuft.
- Lieferschein und Referenz – die Bestellnummer des Empfängers auf Lieferschein und CMR beschleunigt den Wareneingang.
Teile, die Gefahrgut sind (ADR)
Manche Teile und Betriebsstoffe unterliegen den Gefahrgutvorschriften ADR – zum Beispiel Airbags und Gurtstraffer, Batterien einschließlich Lithiumbatterien, Lacke, Klebstoffe oder Schmierstoffe. Eine solche Sendung müssen Sie vorab anmelden und UN-Nummer, Klasse, Verpackungsgruppe und Menge angeben, am besten mit Sicherheitsdatenblatt. Danach stellen wir ein ADR-ausgerüstetes Fahrzeug mit geschultem Fahrer oder prüfen, ob die Sendung als begrenzte Menge befördert werden kann.
Welche Papiere nötig sind
Spanien, Portugal und Frankreich sind EU-Mitglieder, Teile fahren daher ohne Zollverfahren mit Rechnung oder Lieferschein und CMR-Frachtbrief. Bei ADR-Sendungen kommt das Beförderungspapier nach ADR hinzu, das der Absender ausstellt.
Industriemaschinen aus Italien behandeln wir auf einer eigenen Seite: Maschinentransport aus Italien. Einen Richtpreis für Teile berechnen Sie im Preisrechner.